abonnieren
News
29.01.15

Die Universität Michigan (UM) in Ann Arbor will mit einer Art kugelsicheren Weste für Lithium-Ionen-Akkus, Batteriebrände wie 2013 im Dreamliner verhindern. Wenn sich zu große Löcher in der Membran bilden, die die Elektroden voneinander trennen, kann es zu Kurzschlüssen kommen. Nutzt man das robuste Kevlar als Material für die Membran, wird ein Kurzschluss wirkungsvoll verhindert. Kevlar ist ein unbrennbares, bereits patentiertes Nanomaterial aus Aramidfasern, das beispielsweise für kugelsichere Westen verwendet wird.

27.01.15

Der chinesische Staats-Autobauer Beijing Automotive Industrial Corporation (BAIC) hat angekündigt, ebenso wie Audi einen Tesla-Fighter auf den Markt bringen zu wollen (vgl. News 4/2014). Dieser soll über 400 km Reichweite verfügen und günstiger zu haben sein als ein Tesla Model X.

19.01.15

Forscher der ETH Zürich haben herausgefunden, dass Vanadium-Borat-Glas als Elektrode die Kapazität und Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien verdoppeln kann. Dabei bleiben Volumen und Gewicht gleich. Die Forschergruppe unter der Leitung von Semih Afyon und Reinhard Nesper, emeritierter Chemieprofessors, ist nach mehrjähriger Suche auf das neuartige Material gestossen. Eine erster Prototyp in Form einer Knopfzelle mit einer Energiedichte von über 300 mAh/g wurde bereits angefertigt.

15.01.15

Samsung SDI hat auf der Detroit Motor Show eine innovative Fahrzeugbatterie vorgestellt, die mit einer Energiedichte von 200 Ah eine Reichweite von 300 km bietet. Die Batterie ist für den US-amerikanschen Markt konzipiert und soll beispielsweise im neuen Ford Mondeo PHEV eingesetzt werden. Samsung SDI beliefert auch Chrysler und BMW mit Batterien für Elektrofahrzeuge. Das koreanische Unternehmen hat große Pläne bei Batterien: Im vergangenen Sommer hat SDI, derzeit führend bei Li-Ionen-Akkus, für 3,3 Mrd.

15.01.15

Das neue Forschungs-Programm SCI (Storage and Cross-Linked Infrastructures - Speicher und vernetzte Infrastrukturen) ist mit einem Budget von 310 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren gestartet. Das teilte das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit, das die einzelnen Projekte des Programms koordiniert. Besonderer Schwerpunkt seien neue Batterietechniken, die dabei helfen sollen, Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie zu überbrücken.

Seiten