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Durch neue Anodenbeschichtung steigert Toyota Energiedichte von Natrium-Schwefel-Batterien im Vergleich zu Li-Ion-Akkus um ein Drittel

16.11.12

Auf der Grundlage eines neuentwickelten Materials zur Beschichtung der Anode hat Toyota mehreren unbestätigten Presseberichten zufolge offenbar die Energiedichte einer Natrium-Schwefel-Batterie (NaS) so weit gesteigert, dass eine einzige Vollladung für Fahrleistungen zwischen 500 und 1.000 Kilometern reiche – ein Drittel mehr als bei in ihren Kapazitäten vergleichbaren Li-Ion-Batterien. Den Angaben des japanischen Autobauers zufolge solle die Technologie, die neuerdings auch schon bei Raumtemperatur funktioniere, bis spätestens 2020 serienreif sein. Allerdings unternehme man derzeit auch Versuche, den Schwefel zellchemisch mit anderen Leichtmetallen wie Calcium, Aluminium oder Magnesium zu kombinieren und deren Speicherfähigkeiten, das heisst deren volumetrische Energiedichten, zu überprüfen.  

Da Natrium im Unterschied zu Lithium reichlich und in gelöster Form im Meerwasser vorkomme, sodass es leicht gewonnen werden könne, stelle der Bau eines NaS-Akkus weniger Ansprüche an Material und Technik und sei daher kostengünstiger zu bewerkstelligen. Wie weiter bekannt wurde, habe der japanische Technologiekonzern Sumitomo bereits konkurrierende Zellprototypen auf NaS-Basis in Größen von 5x5 bzw. 20x20 cm entwickelt, deren Kathoden mit einem Oxid aus Natrium, Eisen, Mangan und Nickel und deren Anoden mit einem Materialgemisch aus überwiegend Kohlenstoff beschichtet worden seien, aber eine Betriebstemperatur von mindestens 57 Grad Celsius benötigten.

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