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Stanford Universität entwickelt pure Lithium-Anode - Ziel: Vervierfachung der Kapazität herkömmlicher Lilo-Akkus

28.07.14

Bisher war es unmöglich, Lithium als Anodenmaterial zu nutzen. Wissenschaftlern der US-Universität Stanford ist dies nun gelungen. Herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien haben Lithium lediglich im Elektrolyten genutzt. Das Stanford-Team schützt das Lithium mit Hilfe einer so genannten Nanosphere-Schutzschicht, die einer Honigwabe ähnelt. Yi Cui, Professor für Material-Wissenschaft und Technik und Leiter des Forschungsteams: "Lithium hat von allen Materialien, die man in einer Anode verwenden könnte, das größte Potenzial. Manche nennen es den Heiligen Gral. Es ist sehr leicht und hat die höchste Energiedichte." Zum Forscherteam gehört auch Zheng Steven Chu, der ehemalige US-Energieminister und Nobelpreisträger, der vor kurzem seine Professur an der Stanford University wieder aufgenommen hat.  Das Ziel sei, die Kapazität herkömmlicher Batterien um das Vierfache zu steigern, so dass ein Elektroauto mit einer Reichweite von 300 km für 25.000 US-Dollar zu kaufen wäre.

Zur Originalnachricht (Stanford Universität, Juli 2014)