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Stanford-Wissenschaftler entwickeln Lithium-Ionen-Akku, der vor Feuer warnt

07.01.15

Nach einer Serie von Batteriebränden haben Wissenschaftler der Stanford Universität nun Lithium-Ionen-Batterien entwickelt, die bei Erhitzung vor einem potentiellen Brand warnen. Die neuartigen Akkus besitzen einen intelligenten Separator, der mit einer Nanoschicht aus Kupfer ausgestattet ist. Diese Schicht wirke wie ein Sensor, so der Professor für Material-Wissenschaft und Technik am SLAC-Labor der US-Universität Stanford. Die Technologie könne dem Nutzer beispielsweise eine SMS zusenden, wenn die Batterie kurz vor einem Fehler stünde oder tiefentaden sei. So könnte ein Feuer, das bei Li-Lo-Akkus kaum zu löschen ist, verhindert werden.

Die Stanford-Universität arbeitet eng mit dem Autobauer Volkswagen zusammen. Dem Forscherteam um Yi Cui war es im Sommer 2014 gelungen, den Prototyp für eine pure Lithium-Anode zu entwickeln, die die vierfache Kapazität herkömmlicher Li-lo-Akkus aufweist. Das erklärte Ziel sei es, die Kapazität handelsüblicher Fahrzeug-Batterien um das Vierfache zu steigern, so dass ein Elektroauto mit einer Reichweite von 300 km für 25.000 US-Dollar zu kaufen wäre (vgl. News 7/2014).

Zur Originalquelle (Stanford-Universität, Oktober 2014)