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Wissenschaftler der Rice University in den USA sprühen 2.4 V-Batterie in mehreren Schichten auf feste Oberflächen auf

17.07.12

Wissenschaftler der us-amerikanischen Rice University haben nach eigenen Angaben eine Batteriezelle aus verschiedenen Nano-Substanzen entwickelt, die in mehreren Ebenen übereinander auf beliebige feste Oberflächen wie Keramik, Stahl oder Glas aufgesprüht werden können. Den Angaben zufolge bestehe der Miniaturakku ähnlich wie eine Feststoffbatterie aus fünf Dünnschichten, das heisst aus einer Kathode, einer Anode und zwei durch einen Separator voneinander getrennten Elektrolyten.

In ersten Versuchen habe man neun Zellen auf eine herkömmliche Badezimmerfliese aufgebracht, diese in Reihe zu einem Batteriepack mit einer Spannung von 2.4 Volt zusammengeschaltet und eine angeschlossene Diode für sechs Stunden zum Leuchten gebracht. Während dabei die Elektroden- und Katalysatorschichten eine zufriedenstellende Funktionalität und Festigkeit erreicht hätten, sei beim der Separator,  der eine nicht tolerierbare mechanische Instabilität an den Tag gelegt habe, der richtige Materialmix noch nicht gefunden worden. Das Aufsprühverfahren selbst sei bereits ein erprobter industrieller Prozess.
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