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AEE: Metaanalyse Stromspeicher

27.01.15

Kernaussage: Netzausbau und internationaler Stromaustausch verhindern Speicherbedarf - erst ab 60 bis 80 Prozent erneuerbarer Energie im Netz sind Langfristspeicher notwendig

Die Metastudie der Agentur für erneuerbare Energien (AEE) betrachtet vergleicht und analysiert die Aussagen von 15 wissenschaftlichen Arbeiten zum Speicherbedarf, zum Potenzial und zur Entwicklung von Speichertechnologien in Deutschland. Im Fokus stehen dabei Pump-, Batterie- und Druckluftspeicher sowie die Wasserstoff-/Methan-Speicherung (Power to Gas). Kurzzeitspeicher wie Pumpspeicher und Batterien würden deutlich früher benötigt, aber die Unsicherheit hinsichtlich des sinnvollen Umfangs sei groß. Viel hinge davon ab, wie gut andere Flexibilitätsoptionen erschlossen würden und wie gut der Ausbau der Stromnetze vorankomme. Bei Batterien zeichne sich aktuell eine hohe Entwicklungsdynamik ab und die Power-to-Gas-Technologie sei interessant, weil sie nicht nur für den Stromsektor relevant sei, sondern Erneuerbare Energien auch verstärkt für Wärme, Verkehr und Chemie nutzbar machen könne.

Zur Studie (Januar 2015)