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Carnegie Mellon University, Arizona State University, RAND Corporation: Getting the Most Out of Electric Vehicle Subsidies (Juli 2012)

16.04.13

Kernaussage: Ökologisch schädliche Auswirkungen großer EV-Antriebsbatterien werden bis heute unterschätzt

Inhalt: Wegen der langfristigen Umweltschäden, die ihre Antriebsbatterien bei der Fertigung (durch den Einsatz bestimmter Rohstoffe) und während ihres Einsatzes im Fahrbetrieb direkt und indirekt anrichten, sollten Elektroautos finanziell nicht mehr so großzügig finanziell gefördert werden wie bislang. Auch müsse man sich von der liebgewonnenen Vorstellung verabschieden, dass größere Fahrzeugbatterien - relativ zu ihrer Größe und ihrem Gewicht betrachtet – weniger negative Effekte auf das Klima auslösen würden als kleinere Akkus.    Zu diesen Einsichten und Forderungen will eine Studie in den USA gekommen sein,  die gemeinsam von der privaten Carnegie Mellon University (CMU), der Arizona State University und der Forschungsgruppe Rand Corporation erstellt worden ist: Je größer der Akku werde, desto umfangreicher fielen die Emissionen aus, die - auf die gesamte Supply Chain bezogen - mit seiner Herstellung verbunden sein, sei sich Jeremy Michalek, CMU-Associate Professor, sicher. Dabei könnten einige Emissionen aus der lokalen Batteriefertigung selbst stammen, ein anderer Teil aus einem fossilen Kraftwerk, das die Produktion mit Energie versorge.

Der Studie zufolge erzeuge ein mit einer 16 kWh-Antriebsbatterieeinheit ausgestattetes Elektroauto (BEV 240) in seinem gesamten Lebenszyklus Schäden in einem Umfang von 4.000 bis 5.000 US-Dollar – ein Wert, der einem Benziner oder Diesel entspreche. Nichtsdestotrotz werde die Anschaffung eines Elektroautos mit einer Batteriekapazität von 16 kWh oder mehr immer noch mit bis zu 7.500 US-Dollar gefördert, während Fahrzeughalter einen Akku mit einem Speichervolumen von 4 kWh nur mit 2.500 US-Dollar bezuschussen lassen könnten. 

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