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efzn: Eignung von Speichertechnologien zum Erhalt der Systemsicherheit

10.06.13

Kernaussage: Noch starker Forschungsbedarf bei Speichertechnologien für Netzstabilisierung - Li-Ionen-Speicher am teuersten

Das Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) untersucht, welchen Beitrag Energiespeicher mittelfristig zum Erhalt der Systemsicherheit der Stromversorgung leisten können und wie der systemkonforme Einsatz dieser Speicher unterstützt werden kann. Wegen dem Ausbau der erneuerbaren Energien, werden Speichertechnologien ab etwa 2025 /2030 wichtig sein, um das Sytem zu stabilisieren und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Studie ergab, dass zwar alle Speicher grundsätzlich in der Lage sind, zum Erhalt der Systemsicherheit beizutragen. Allerdings befinden sich die meisten (außer Pumpspeicherkraftwerke) noch im Forschungs- und Entwicklungsstadium. Es müssen also noch erhebliche Forschungsanstrengungen unternommen werden. Besonders leistungsstarke Kurzzeitspeicher sind laut Studie Pumpspeicherwerke und Druckluftspeicher, aber auch Batterien. Besonders gut schneidet die Elektrolyse von Wind- oder Solarstrom zu Wasserstoff ab, die sich sowohl als Kurzzeitspeicher als auch als Langzeitspeicher für den saisonalen Ausgleich eignet. Derzeit koste die Speicherung von Strom in Lithium-Ionen-Batterien etwa 50 Cent pro kWh, die Speicherung in Pumpspeicherkraftwerken abhängig vom Standort zwischen 5 und 3 Cent pro kWh.

Zur Studie (erstellt: März 2013, publiziert Mai 2013)