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EPA/Abt: Application of Life-Cycle Assessment to Nanoscale Technology: Lithium-ion Batteries for Electric Vehicles

03.06.13

Kernaussage: Gesundheits-und Umweltrisiken von Lithium-Ionen-Batterien müssen noch stark reduziert werden

Die Unternehmensberatung Abt Associates hat für die US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) eine Studie zu den Umwelt- und Gesundheitsrisiken verschiedener Lithium-Ionen-Batterien durchgeführt. Lithium-Ionen-Batterien seien definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings seien sie nur umweltfreundlich, wenn sie nicht den Strom aus Kohlekraftwerken nutzen. Vor allem beim Herstellungsprozess der Li-Ionen-Batterien ermittelten die Analysten zahlreiche Verbesserungsoptionen: Die Analysten fanden heraus, dass durch den Einsatz umweltfreundlicher Kathodenmaterialien, lösungsmittelfreie Elektrodenverarbeitung und die Verwendung recycelter Metalle die Belastungen für Umwelt und Gesundheit stark reduziert werden können. Nanotechnologie kann die Leistung einer Batterie steigern. Lithium-Nickel-Kobald-Mangan-Batterien (Li-NCM) schnitten zwar beim ökologischen Fußabdruck gut ab, da sie die längste Lebensdauer unter den Lithium-Ionen-Zellen haben. Der Einsatz von Nickel und Kobalt in Batterien könne allerdings Atemwegserkrankungen bei den Beschäftigten in der BAtteriefertigung hervorrufen. Daher rieten die Analysten dazu, von diesen Materialien Abstand zu nehmen. Einwandige Kohlenstoff-Nanoröhrchen (SWCNT) identifiziert die Studie als sehr vielversprechend. Sie müssten aber für die Kommerzialisierung noch effizienter hergestellt werden. Derzeit sei der Herstellungsprozess noch zu energieintensiv.

Zur Studie (April 2013)