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KPMG: Global Automotive Executive Survey 2013. Managing a multidimensional business model (Januar 2013)

16.04.13

Kernaussage:Bis 2018 wollen weltweit nur 6 % aller Hersteller und 13% aller Zulieferer in reine Batterieantriebe investieren

Nach einer Studie der Schweizer Unternehmensberatung KPMG  wollen bis 2018 weltweit 60 % aller Autobauer und 47 % aller Zulieferer in Technologien zur Optimierung herkömmlicher Verbrennungsantriebe oder Plug-In-Hybride investieren. Dagegen haben weltweit nur 6 % aller Hersteller und 13% aller Zulieferer in der Befragung ihre Absicht unterstrichen, in den nächsten fünf Jahren in Batterietechnologie investieren zu wollen.

So sähen in China und Brasilien 40%  bzw. 37 % aller Hersteller und Zulieferer noch die Entwicklung sparsamerer Antriebsmotoren als Hauptargument für den Kauf und damit Triebfeder für die Entwicklung der Fahrzeugmärkte an, Dagegen dürften sich die Ressourcen für Forschung & Entwicklung in Südostasien, in den USA und in Europa eher auf Batterien oder Brennstoffzellen konzentrieren. Hier hätten Technologien zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und zur Steigerung der energetischen Effizienz von konventionellen Verbrennungssystemen für Fahrzeuge ein nahezu ausgereiftes Stadium erreicht. Während Li-Ion-Batterien derzeit noch als die erste Wahl angesehen würden, werde längst an ihren Nachfolgern, an Lithium-Schwefel- und Lithium-Sauerstoff-Akkus gearbeitet, die bei gleichen Abmaßen bis zu einem Sechsfachen mehr Energie speichern könnten.

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