News

Navigant Research: Energy Storage for the Grid and Ancillary Services

17.09.14

Kernaussage: Bis 2024 werden sich netzbasierte Speicher weltweit vervierzigfachen; weltweiter Gewinn steigt bis dahin auf jährlich 15,6 Mrd. US-Dollar

Der Report des US-Marktforschungsinstituts Navigant Research untersucht zehn Energiespeicher-Technologien für Stromnetze. Laut Navigant Research wird die globale Speicherkapazität von 538,4 MW in 2014 auf 20,8 GW in 2024 ansteigen, was in etwa einer Vervielfältigung mit dem Faktor 40 entspricht. Laut der Navigant-Studie steigt der weltweite Gewinn durch netzbasierte Großspeicher bis zum Jahr 2014 auf 15,6 Mrd. US-Dollar. Zwischen 2014 und 2024 kumuliere sich der Gewinn auf 68, 5 Mrd. US-Dollar. Einzelne Länder wie Asien, Südkorea und Japan unterstützten diese Technologien bereits mit aggressiven Marktreformen und politischen Maßnahmen.

Derzeit seien Pumpspeicherkraftwerke noch führend mit weltweit 219,2 MW. Dahinter folgten Lithium-Ionen-Speicher (Li-Ion) mit 117,8 MW. Blei-Säure-Akkus hätten einen Marktanteil von 67,4 MW, Natrium-Schwefel-Speicher (NaS) lägen bei 53,9 MW, Flussbatterien bei 24,0 MW und Natrium-Halogen-Metalldampfl-Akkus bei 8,4 MW.

Bei Lithium-Ionen-Speicher seien LG Chem, Panasonic, Samsung SDI, Sony und Toshiba führend. Als Schlüsselanbieter bei Flussbatterien nennt Navigant EnerVault, Redflow, CAES Vendors, Hydrostor und SustainX. Für Schwungrad-Speicher nennt das Unternehmen Beacon Power und Temporal Power. Für Natrium-Halogen-Metalldampf-Technolgien nennt die Studie FIAMM SoNick und General Electric (GE). ABB wird als wichtigster Anbieter für Software- und Speicherintegration genannt.

Zur Studienvorschau (September 2014)