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Voith Hydro: Die Energiewende erfolgreich gestalten: Mit Pumpspeicherkraftwerken

16.04.14

Kernaussage: durch Pumpspeicherkraftwerke könnten 70 % der Stromüberschüsse genutzt werden; 23 GW an Pumpspeicherkraftwerke könnten bis 2050 bis zu 16 GW an Gaskraftwerken ersetzen, die ansonten zugebaut werden müssten

Die neue Studie des Wasserkraftwerks-Spezialisten Voith Hydro basiert auf dem einer Modellierung des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen und der ETG-Studie der Elektrotechnik-Verbands VDE aus dem Jahr 2009, die den Speicherbedarf für Deutschland bis 2050 analysiert hat. Es wurden dabei folgende Szenarien betrachtet: 2030 mit einem 60 % Anteil von EE in der Erzeugung. Hier würden etwa 8 GW zusätzliche Pumpspeicherkraftwerke (PSW) benötigt. Beim zweiten Szenario 2050 mit einem 80 % Anteil von EE in der Erzeugung wäre ein Zubau von 16 GW notwendig, so dass insgesamt 23 GW PSW in Deutschland vorhanden wären. Diese könnten dann bis zu 16 GW an fossilen Kraftwerken ersetzen. Voith Hydro sieht gute Chancen, die momentane PSW-Kapazität von 7 GW bis 2030 zu verdoppeln. Ein Zubau von 16 GW bis 2050 würde nicht nur einen volkswirtschaftlichen Nutzen, sondern sogar Überschüsse volkswirtschaftliche Überschüsse in den Gesamtkosten der Stromerzeugung.
 
Anmerkung der Redaktion: Die Berechnung der Studie mag stimmen, allerdings blendet die Studie komplett den Widerstand der Bevölkerung gegen PSW aus, die bereits heute einen weiteren Zubau extrem erschwert.

Zur Studie (April 2014)